Im Fachbereich Deutsch sind derzeit sieben Kollegen und Kolleginnen sowie eine Referendarin tätig.
Dies sind Frau Bartholomäus, Frau Kaul, Frau Lenz, Herr Nowak, Herr Sass und Herr Wolff, Frau Jäger sowie Frau Sturm.
Deutsch gehört zu den Kernfächern und wird daher in der Sekundarstufe I mit 5 bzw. 4 Wochenstunden unterrichtet, in der Sekundarstufe II als Grundkurs mit 3, im Leistungskurs mit 5 Stunden pro Woche.
Die Inhalte des Unterrichts orientieren sich selbstverständlich an den für Brandenburger Gymnasien verbindlichen Rahmenplänen.
In den 7. und 8. Klassen liegt ein Schwerpunkt auf der Festigung und Erweiterung der Sprachkompetenz (Orthographie und Grammatik). Des Weiteren werden Arbeitstechniken und Kompetenzen vermittelt, die in allen Fächern benötigt werden, wie zum Beispiel die Vorbereitung und ansprechende Präsentation von Referaten und Kurzvorträgen.
Literarische und nichtfiktionale Texte sind ebenso Gegenstand des Unterrichts. Hier werden Kompetenzen im Umgang mit unterschiedlichen Textsorten erworben, die wiederum Grundlage auch für den Fachunterricht in anderen Bereichen sind.
In der 7. Klasse absolvieren die Schülerinnen und Schüler den Schulausgangslagentest, auf dessen Grundlage die Fachlehrer den Lernstand ermitteln und die konkrete inhaltliche Ausrichtung des Unterrichts planen.
In der 8. Klasse findet im Frühjahr die Vergleichsarbeit statt, auf welche die Schülerinnen und Schüler bereits in der Methodenwoche im Oktober dahingehend vorbereitet werden, dass die Aufgabentypen und Anforderungen bekannt sind. Die konkrete fachliche Vorbereitung erfolgt dann über das gesamte Schuljahr.
Höhepunkt in der 9. Klasse ist der Besuch der Leipziger Buchmesse, von der bisher alle Schülerinnen und Schüler mit vielfältigen Eindrücken zurückkamen.
Die 10. Klasse steht im Zeichen der Abschlussprüfungen, wodurch auch der fachliche Rahmen für dieses Schuljahr gesteckt wird. Gleichzeitig ist die 10. Klasse aber auch bereits die Einführungsphase für die Sekundarstufe II. Daher werden Kompetenzen vor allem im Umgang mit fiktionalen und nichtfiktionalen Texten weiter vertieft sowie gemeinsam Lern- und Arbeitsstrategien entwickelt, die ein erfolgreiches Absolvieren der Qualifikationsphase ermöglichen.
Die Sekundarstufe II zielt natürlich auf die Abiturprüfungen ab, die für die Schülerinnen und Schüler, die am Leistungskurs teilnehmen, verbindlich sind, von Teilnehmern am Grundkurs gewählt werden können. Hier orientieren wir uns neben dem Rahmenplan vor allem an den Prüfungsschwerpunkten für die Abiturprüfungen, um eine möglichst optimale Vorbereitung zu gewährleisten. Es stehen unterschiedliche literarische Epochen in ihrem Zusammenhang mit historischen und geistesgeschichtlichen Entwicklungen sowie mit anderen Kunstrichtungen ebenso im Blickpunkt des Interesses wie verschiedene literarische Genres und die Entwicklung der modernen deutschen Sprache.
Insgesamt gewinnt der Einfluss neuer Medien zunehmend an Bedeutung auch im Deutschunterricht. So werden Online-Lernprogramme zur Verbesserung der Schreib- und Sprachkompetenz verwendet. Neben geschriebenen Texten werden Hörbücher und Hörspiele einbezogen. Aber auch der Film, dem wir uns an unserer Schule besonders verpflichtet fühlen, hält zunehmend Einzug in den Unterricht, nicht vorrangig im Sinne des Anschauens, sondern im bewussten Vergleich zwischen literarischer Vorlage und filmischer Umsetzung bzw. auch im Erstellen eigener Filmsequenzen zu behandelten literarischen Stoffen.
In allen Jahrgangsstufen bemühen wir uns, den Schülerinnen und Schülern Raum und Freiheit zu geben, um sich ihren eigenen Zugang zu literarischen Werken zu erarbeiten. So entstanden z. B. Gemälde, Fotocollagen, Hörspiele, Kurzfilme u. ä. als Interpretation eines lyrischen Textes. Textvorlagen wurden adaptiert, sodass sie der Erfahrungswelt der Jugendlichen entsprechen.
Im Ergebnis der Behandlung von Kriminalgeschichten entstand ein wahres Arsenal an „Beweismitteln", Tatortskizzen, Täterbeschreibungen …
Sichtbare Ergebnisse des Deutschunterrichts der unterschiedlichen Klassenstufen werden zu den Tagen der offenen Tür präsentiert. Wir laden herzlich ein, sich dann ein Bild davon zu machen.








